Serge Gainsbourg - Kurzbiographie in Stichworten

  • 1928 geboren am 2. April unter dem Namen Lucien Ginsburg als Sohn russisch-jüdischer Emigranten in Paris.
  • 1950 Er heiratet zum ersten Mal, was er später sehr bereut. 1958 läßt er sich von Elizabeth scheiden.
  • 1954 veröffentlicht Ginsburg unter dem Pseudonym Julien Grix seine ersten Chansons.
  • 1957 Ginsburg nennt sich Serge Gainsbourg. Mit "Le poinçonneur des lilas" hat er seinen ersten Erfolg.
  • 1964 Zweite Ehe mit Françoise, zwei Kinder: Natacha und Vania. Nach der Scheidung 1967 sieht er beide nie wieder.
  • 1965 Eine Tournee mit Barbara wird zum Fiasko. Der deprimierte Gainsbourg geht 14 Jahre nicht mehr auf Tourneen.
  • 1965 France Gall gewinnt mit Gainsbourgs "Poupée de cire poupée de son" den Grand Prix de la Eurovision.
  • 1966 Gainsbourg schreibt inzwischen u.a. für Juliette Greco, Brigitte Bardot, Sacha Distel, Alida, Isabelle Aubret.
  • 1967 In einer Nacht entstehen für Brigitte Bardot "Harley Davidson", "Bonnie and Clyde" und "Je t'aime... Moi non plus".
  • 1968 Die Affäre mit Brigitte Bardot zerbricht. Er verarbeitet die schmerzhafte Trennung im düsteren "Initials B.B."
  • 1968 Gainsbourg lernt Jane Birkin kennen. Zwischen den beiden bricht eine stürmische Liebe voll erotischer Eskapaden aus.
  • 1969 Gainsbourg nimmt "Je t'aime... Moi non plus" neu mit Jane Birkin auf. Das Lied erstürmt trotz Zensur die Hitparaden.
  • 1971 Geburt von Charlotte Gainsbourg. Die Liebe zu Jane Birkin schlägt sich im Album "Histoire de Melody Nelson" nieder.
  • 1972 Serge Gainsbourg und Jane Birkin heiraten. Serge schreibt die Lieder für Janes erstes eigenes Album "Di Doo Dah".
  • 1979 Seine Reggae-Version der Marseillaise "Aux armes et caetera" löst einen Skandal bis hin zu Morddrohungen aus.
  • 1980 Jane verläßt Serge gemeinsam mit ihren Kindern Kate (aus erster Ehe) und Charlotte. Er schreibt "Evguénie Sokolov".
  • 1981 Die 21-jährige Bambou tritt in Gainsbourgs Leben. 1985 bekommen sie einen Sohn: Lulu.
  • 1986 Für seine Tochter Charlotte realisiert Serge den Film "Charlotte Forever" sowie ein Album unter dem gleichen Titel.
  • 1991 Am 2. März stirbt Serge Gainsbourg. Sein letztes Lied wird veröffentlicht: "Requiem pour un con".
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